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Treffen Sie die richtige Entscheidung!

Mieten oder kaufen?

Der Weg zum Eigenheim ist ein steiniger. Eine grundlegende Frage ist die der Finanzierung. Hier erfahren Sie, anhand von welchen Kriterien Sie entscheiden können, ob Sie sich den Kauf einer Immobilie leisten können, und wann ein Mietverhältnis die bessere Alternative darstellt. Einige Überlegungen zur Frage Immobilien: Mieten oder Kaufen?

Aktuelle Lage

Das vergangene Jahr 2016 stellte sich als ein kompliziertes Jahr heraus, die Preise zogen an und die Experten sind sich uneinig über den Begriff der Blase: Schießen die Preise flächendeckend in die Höhe, oder handelt es sich um ein örtlich begrenztes Phänomen?

So, wie alles teurer wird, werden es natürlich auch die Kaufpreise für Immobilien. Was Sie aber nicht unterschätzen dürfen, sind die Kaufpreiskonditionen. Die gestalten sich im Gegenzug ebenfalls attraktiver und gleichen die Mehrinvestition nicht nur aus: Sie sind ein Argument für den Kauf. An vielen Orten sanken zusätzlich die Hypothekenzinsen, was die Verzinsung von Kapitalanlagen ebenfalls interessanter macht. Andererseits gilt bei der Frage ob Mieten oder Kaufen: Kaufpreise könnten unter Umständen zu hoch angesetzt sein, vor allem in Metropolregionen.

Blasenbildung, keine Trübsal

Wer von der aktuellen Lage spricht und sich als Experte des Themas annimmt, neigt dazu, das Wort „Blase“ in der einen oder anderen Form zu verwenden. An konkrete Daten kommt man aber kaum: die Frage nach der Art der Finanzierung ist oft schon der erste Kostenpunkt, wenn man sich auf kostenpflichtige Hochrechnungen diverser Magazine verlassen möchte.

Generell muss zunächst das herrschende Level von Mietpreisen und Kaufpreisen am Wunschort verglichen werden. Zum Kaufpreis allein kommen dann noch einige weitere Faktoren, beispielsweise der Besuch bei Ämtern und Notar. Diese betreffen auch den Verkäufer selbst. Als Eigentümer wiederum spielen Schlagwörter wie Zustand und Reparaturen, Kreditwürdigkeit und die Aufnahme von Hypotheken eine maßgebliche Rolle. Sollten Sie die Immobilie vermieten wollen, kommen Vermarktung und Verwaltung hinzu.

Rücklagen und Immobilie: mieten oder kaufen?

Letztendlich kommt es auf die individuelle Situation und die Immobilie an. Eine Rechnung erweist sich schnell als kompliziert und lässt vor dem Gedanken zunächst zurückschrecken. Die Immobilie, in die es zu investieren gilt, hat ebenfalls Alleinstellungsmerkmale. Ein zentraler Punkt dabei ist der der Wertsteigerung und Rendite.

Die Frage nach dem persönlichen Einkommen schließt sich direkt an das Thema Absicherung an. Sicherheit, das Gefühl, abgesichert zu sein, sind ein Grundbedürfnis des Menschen. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist klar nachvollziehbar und alles andere als eine Seltenheit.

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Kaufen rechnet sich

Bei der Abwägung zwischen Mieten oder Kaufen geht es zunächst um die eigenen vier Wände. Eine Überschlagsrechnung ist dazu schnell ausgeführt. Denn setzt man den Kaufpreis mit dem Mietpreis ins Verhältnis, lässt sich ein Multiplikationswert feststellen.

Einfach formuliert und angewandt: Liegt der Kaufpreis beim 25-fachen des Mietpreises oder höher, spricht das klar für die Option des Mietverhältnisses. Geht der Wert eher gegen 20 oder ist sogar niedriger, ist der Einkauf eine Überlegung wert.

Direkte Gegenüberstellung: Mieten oder Kaufen

Kauf ist nicht gleich Kauf. Das Eigenheim ist einzigartig in seinem Wert. Es folgen die wichtigsten Vorteile und Nachteile zum Thema Immobilienkauf:

Vorteile beim Immobilienkauf

Folgende Punkte sprechen für den Kauf und gegen ein Mietverhältnis:

  • Bewohnen des Eigenheims als zusätzlicher Nutzwert
  • Verlässliche Altersvorsorge
  • Zu erwartende Wertsteigerung, vor allem in guter Lage
  • Wohnrecht ohne Angst vor Kündigung des Mietverhältnisses
  • Entfallen der Mietkosten
  • Wegfallende Mietkosten können sich nicht ungeplant erhöhen
  • Gestaltungsfreiheit des Wohnraums.

Nachteile beim Immobilienkauf

Auf diese Argumente stützt sich die Option des Mietverhältnisses:

  • Mehr Flexibilität bei Wohnortswechsel
  • Kündigungsfristen eines Mietvertrages tendenziell kürzer als die Dauer eines Immobilienverkaufs
  • Selbstkosten beschränken sich auf Schönheitsreparaturen (also zum Beispiel keine Instandhaltung)
  • Verteilte finanzielle Belastung.

Oft werden in der Planung zudem die Kaufnebenkosten vergessen. Dabei handelt es sich um einmalige Zahlungen, die im Verhältnis zum Kaufpreis eine geringe Summe ausmachen. Dennoch sollten Sie sie im Finanzierungsplan berücksichtigen. Um herauszufinden, wie hoch diese ausfallen, nutzen Sie unseren kostenlosen Kaufnebenkostenrechner:

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Fazit der Überlegungen

Letzten Endes kann nicht genug betont werden, dass jeder Fall anders und individuell zu bewerten ist. Das gilt nicht nur für die eigenen Rücklagen, sondern auch für die erwogene Immobilie. Für eine Orientierung, welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, stehen Ihnen unsere Finanzierungsrechner zur Verfügung – kostenlos und unverbindlich. Weitere interessante Hinweise zur Finanzierung finden Sie unter Finanzierung leicht gemacht.

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