Wann und warum sich ein Immobilienmakler lohnt

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Der Auftrag an den Immobilienmakler – lohnt sich das? Die Vertreter dieses Berufs haben keinen guten Ruf, denn wie in jeder Branche gibt es auch hier schwarze Schafe. Beim privaten Verkauf werden aus Unklarheiten allerdings schnell große Probleme, wenn man sich nicht auskennt. Dieser Beitrag erklärt im Detail alle relevanten Fragen, die sich Ihnen stellen, wenn Sie einen Maklervertrag erwägen: Lohnt sich die Zeitersparnis wirklich? Welche Stolperfallen und Herausforderungen ergeben sich, und wie wichtig ist dabei eine professionelle Unterstützung? Welche Rolle spielen persönliche Wünsche und Vorstellungen für den Makler? Wir sagen Ihnen, inwiefern und warum sich ein Immobilienmakler lohnt.

Von Anfang an den Durchblick

Was der professionelle Makler einer Privatperson voraus hat, sind vor allen Dingen Informationen und Routine. Wenn Sie sich dazu entschließen, Ihre Immobilie privat zu verkaufen, dann finden Sie sich vor einem enormen Berg von Aufgaben wieder. Schon allein der bürokratische Aufwand ist nicht zu unterschätzen: Welche Unterlagen werden benötigt – und woher bekomme ich, was noch fehlt? Wie setze ich einen angemessenen Preis fest? Zu welchen Ämtern muss ich? Was sind die Anforderungen beim Notar?

Ganz klare Strukturen, verlässliche Informationsquellen sowie Routine und Erfahrung sind die ersten Punkte, weshalb sich der Auftrag an einen Immobilienmakler lohnt. Das gilt einerseits für den konkreten Einzelfall: Jede Immobilie ist einzigartig und muss auch als Unikat behandelt werden. Jeder Schritt hinsichtlich Vorbereitung, Vermarktung, Käuferfindung und Formalitäten sind immer wieder anders und setzt Vorarbeit und Recherche voraus. Andererseits ist auch der Überblick unschätzbar wertvoll: Genaue Vergleichswerte bei Immobilien sind schwierig zu bestimmen und insbesondere der deutsche Immobilienmarkt gilt als intransparent. Der Profi punktet hier also bereits hier mit Wissen, Informationen und Erfahrung.

Auch die Provision für den Immobilienmakler lohnt sich

Eines der Hauptargumente, weshalb sich der Auftrag an den Immobilienmakler gar nicht lohnen könne, ist die Höhe der Provision. Die Maklerprovision beträgt je nach Bundesland etwa 7 Prozent des Verkaufspreises. Bei den Vermögenswerten, die hinter einer Immobilie zum Verkauf stehen, kann sich dieses Honorar durchaus sehen lassen. Dabei muss man allerdings auch sehen, welchen Unterschied der Makler für den Verkauf macht, denn in der Regel holt der Makler diese Investition durch eigenen Arbeitsaufwand wieder rein. Besonders das Festsetzen des genau richtigen Verkaufspreises, die professionelle Vermarktung und das Verhandeln mit den Kaufinteressenten sind wichtige Ansatzpunkte, an denen er geschickt arbeitet und für Sie als Immobilienverkäufer den Höchstpreis erzielt. Die Summe, um die Ihr Makler den letztendlichen Verkaufspreis erhöht, deckt in den meisten Fällen die Provision mehr als nur ab. Und das mal ganz abgesehen davon, dass Sie den Aufwand, der mit dem Immobilienverkauf verbunden ist, beruhigt abgeben können.

Immense Zeitersparnis und geschonte Nerven

Während sich für Laien schon allein deshalb der Auftrag an einen Immobilienmakler lohnt, dass der Makler sich im Grunde selbst finanziert durch den höheren Verkaufspreis, schont der Immobilienverkäufer zudem die eigenen Nerven – und spart bares Geld. Auf der einen Seite werden die Risiken minimiert und es darf mit einem erfolgreichen Verkaufsabschluss gerechnet werden. Auf der anderen Seite müssen Verkäufer nicht einmal selbst tätig werden. Denn der richtige Immobilienmakler kümmert sich nicht nur um alle Unterlagen und besorgt die, die noch fehlen. Er übernimmt auch die komplette Vermarktung und geht diese routiniert und professionell an. Diese Dinge, die vielleicht nach Feierabend noch gut zu bewältigen sind, sind allerdings nicht die einzigen Sorgen, die Ihnen der Immobilienmakler abnimmt: Termine für Reparaturen und Besichtigungen, die Vorbereitung der Besichtigungstermine und die Koordination… Alle Punkte, die Ihre Aufmerksamkeit und Anwesenheit vor Ort erfordern, werden in professionelle Hände genommen und Sie können sich in dieser Zeit vollkommen anderen Dingen widmen.

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Die Wertschätzung von persönlichen Wünschen und Vorstellungen

Der Auftrag an einen professionellen Immobilienmakler lohnt sich im Grunde für beide Seiten, Immobilienverkäufer wie auch Käufer. Ein erfahrener Immobilienmakler weiß, wie er mit den Vorstellungen und Wünschen des Einzelnen umgehen muss und wird alles daran setzen, die Idealvorstellung seiner Kunden möglichst genau zu erfüllen. Bei der Suche nach Immobilien grenzt das in erster Linie die Auswahl der Objekte ein, die in Frage kommen: Die gegebene Ausstattung kann den Unterschied machen und für viele ist das Vorhandensein eines Balkons entscheidend. In manchen Fällen lohnt sich wiederum eine Kompromisslösung, beispielsweise mittels Umbaumaßnahmen. Das Abwägen der verschiedenen Optionen gehört zu den Spezialitäten eines guten Immobilienmaklers.

Doch auch auf der Suche nach dem richtigen Käufer beispielsweise sind Immobilienmakler sprichwörtliches Gold wert. Denn während Immobilienverkäufer sich zurücklehnen können, findet Ihr Makler für Sie den richtigen Kaufinteressenten. Letzten Endes geht es immerhin nicht nur um den richtigen Preis, sondern auch darum, dass Sie guten Gewissens Ihre Immobilie in die Hände Ihres Käufers übergeben. Diese nerven- und zeitintensive Aufgabe können Sie ebenfalls delegieren – ein weiterer guter Grund, warum sich der Maklervertrag lohnt.

Die konkreten Bedingungen werden einbezogen

Selbstverständlich gilt das Berücksichtigen unterschiedlicher Rahmenaspekte beim Immobilienverkauf auch für die jeweiligen Bedingungen vor Ort. Um welche Objektart es sich auch handelt, ob Ihre Immobilie nun vermietet ist oder nicht oder wie sich die Lage Ihrer Immobilie vor Ort gestaltet: Ein seriöser Immobilienmakler lohnt sich auch deswegen, weil er alle Optionen, Konsequenzen und Nutzungsmöglichkeiten aus Erfahrungswerten kennt und entsprechende Maßnahmen professionell einleiten kann. In seiner beratenden Funktion steht er Ihnen daher als routinierter Profi zur Seite, wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten.

Punktlandung bei der Preisbestimmung

Nicht zu hoch und nicht zu niedrig: Genau richtig soll er sein, der Preis. Diese genaue Höhe des Verkaufspreises zu finden ist jedoch für Privatpersonen schwierig, denn er hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Der Zusammenhang Verkaufswert versus Marktwert spielt hier eine beispielsweise große Rolle. Wichtig ist dabei, einen vor allen Dingen realistischen Verkaufspreis anzusetzen: Ist der Preis zu niedrig, wird unnötig viel Geld sozusagen verschenkt. Bei einem zu hohen Preis findet sich kein Käufer; und bevor Sie die Immobilie verkaufen können, werden Sie den Preis wahrscheinlich nach und nach heruntersetzen und ein Preisniveau unterschreiten müssen, das im Vorfeld umsetzbar gewesen wäre. Der Immobilienmakler lohnt sich auch hier insofern, dass ihm viele Informationsquellen offen stehen und er mittels Vergleichswerten den Höchstpreis bestimmen und auch erzielen kann. In jedem Fall allerdings lohnt sich eine professionelle Immobilienbewertung, die den Verkaufspreis genau berechnet.

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Probleme im Vorhinein vermeiden

Ein äußerst wichtiger Vorteil, der den Maklervertrag lohnenswert macht, ist der, dass Sie als Immobilienverkäufer Sicherheit haben. Mit dem Auftrag an den Makler können Sie sich sicher sein, dass

  • kaum oder keine Fehler passieren
  • alles rechtlich abgesichert ist
  • für Sie keine Risiken entstehen
  • Sie sich in potenziellen Käufern nicht täuschen.

Gerade der letzte Punkt ärgert viele Eigentümer, die ihre Immobilien privat verkauft haben, im Nachhinein auf einer persönlichen Ebene: Dass ihre Menschenkenntnis sie getäuscht hat. Um dieses Risiko gar nicht erst eingehen zu müssen, lohnt sich der Immobilienmakler besonders dann, wenn er mit Berufserfahrung und Routine aufwarten kann. Gerade, was die Menschenkenntnis angeht, sind Immobiliengeschäfte meist eine unbekannte Situation. Menschen wiederum verhalten sich in neuen Situationen ganz anders, als man es von ihnen gewohnt sein könnte. Ein Immobilienmakler erkennt diese Verhaltensmuster, weil er Interessenten und Käufer genau in dieser Situation kennen lernt. Aus Erfahrungswerten kann er entsprechend alle ersten Anzeichen unvoreingenommen lesen und Kaufinteressenten sofort richtig einschätzen.

Fehler, die es zu vermeiden gilt

Die möglichen Fehlerquellen und Fettnäpfchen, vor denen Immobilienverkäufer auf der Hut sein sollten, sind zahlreich, wie schon unser Beitrag “Vermeiden Sie diese 55 Fehler beim Immobilienverkauf!” vermuten lässt. Natürlich sind diese Fehler unterschiedlich schwerwiegend. Besonders weh tut beim Immobilienverkauf ein falsch angesetzter Verkaufspreis, wie bereits oben angesprochen. Unrealistisch hohe Preisvorstellungen, die Privatverkäufer oftmals haben, werden im Vorfeld geklärt – ein weiterer Grund, weshalb sich der Auftrag an den Immobilienmakler lohnt.

Gerade auch der Kaufvertrag, der der krönende Abschluss des Immobilienverkaufs sein soll, erfordert besondere Sorgfalt. Bei Vertragsabschluss darf nichts vergessen oder falschgemacht werden, denn selbst Jahre später können beispielsweise Mängel an der Immobilie für ein böses Erwachsen sorgen. Jemand vom Fach sollte daher einige Fragen genau prüfen, bevor Immobilienverkäufer den Kaufvertrag unterzeichnen, aber auch bereits während der Suche nach einem Interessenten gibt es viele Stolperfallen. Zum Beispiel:

  • Wie steht es um die Pflicht zum Energieausweis?
  • Entsprechen die Rauchmelder den gesetzlichen Vorgaben?
  • Sind alle erforderlichen Unterlagen vorhanden – oder wurde doch etwas vergessen?
  • Was gehört in ein Exposé – und was nicht?
  • Was macht professionelles Bildmaterial aus?
  • Wo muss eine Immobilienanzeige sichtbar sein?
  • Kann der Kaufinteressent eine sichere Finanzierung belegen?
  • Sind alle Angaben im Vertrag korrekt und vollständig?
  • Werden alle relevanten Punkte dokumentiert?

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Beitrag “47 Tipps zum Immobilienverkauf: Wie Sie Ihre Immobilie richtig verkaufen“.

Aufgaben einfach delegieren

Viele private Immobilienverkäufer haben eines gemeinsam: Sie unterschätzen, wie viel Zeit und Aufwand die Vermarktung ihrer Immobilie in Anspruch nimmt. Der Auftrag an einen professionellen Immobilienmakler lohnt sich hier also. Denn ein ansprechendes Exposé, das die Aufmerksamkeit ernsthafter Kaufinteressenten auf sich ziehen soll, braucht seine Zeit und erfordert ein Auge für Details. Dazu gehört auch die gewissenhafte Erstellung eines visualisierten Grundrisses, attraktiven Bildmaterials und Texten, die den Verkauf fördern: Das Exposé hat den Stellenwert eines allerersten Eindrucks und beeinflusst damit maßgeblich den Verkaufspreis, der letztlich erzielt werden kann.

Weitere Aufgaben, die ein Immobilienmakler für Sie übernimmt, besteht auch im fundierten Wertgutachten Ihrer Immobilie, das die Grundlage für einen erfolgreichen Immobilienverkauf bildet. Neben den vielfältigen Aspekten, die bei der Vermarktung zu berücksichtigen sind, übernimmt der Immobilienmakler für Sie beispielsweise die Vorbereitung und Durchführung der Besichtigungstermine. Dazu gehört selbstverständlich auch der Kontakt mit den zahlreichen Interessenten, die sich auf eine Anzeige hin melden. Der Profi an Ihrer Seite geht an Ihrer statt auf diese ein und geht so sicher, dass ernsthafte Kaufinteressenten dieses Interesse nicht verlieren.

Fazit: Der Auftrag an einen Immobilienmakler lohnt sich praktisch immer

Wenn Sie Ihre Immobilie erfolgreich verkaufen möchten, lohnt sich der Auftrag an einen professionellen Immobilienmakler in so gut wie jedem Fall. Die Kriterien unserer Makler, die sie bereits im Vorhinein erfüllen müssen, zielen auf eine optimale Betreuung der Immobilienverkäufer ab – von der ersten Ansicht über Vermarktung und Käuferfindung bis hin zum Vertragsabschluss und Schlüsselübergabe. Der Unterschied an Zeit, Nerven und auch Geld sind klare Vorteile, die dafür sprechen, dass sich der Maklervertrag durchaus lohnt und buchstäblich auszahlt. Unter dem Strich erzielen Immobilienverkäufer mit einem Makler höhere Verkaufspreise, während sie selbst erheblich viel weniger Arbeit haben und keine Risiken eingehen müssen.

Wenn Sie planen, Ihre Immobilie zu verkaufen, empfehlen wir Ihnen bis zu drei professionelle Immobilienprofis, die Sie unterstützen und einen sicheren und erfolgreichen Verkauf Ihrer Immobilie garantieren. Mit unserer Empfehlung finden Sie den Experten, der die Besonderheiten Ihrer Immobilie erkennt und sie richtig verkauft.

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(Coverbild: goodluz / fotolia.com)



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