Wie Sie Ihre Immobilie richtig versichern

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Durchblick bewahren im Versicherungsdschungel? Das ist leichter gesagt als getan. Insbesondere als Immobilieneigentümer ist es schwierig, eine geeignete Versicherung und die richtige Police für Haus, Wohnung und Gewerbeimmobilie zu finden. Denn Versicherung ist nicht gleich Versicherung: Gerade Elementarschäden und Haftpflicht sind nicht einfach über eine Wohngebäudeversicherung abzudecken. Wir geben Ihnen eine Anleitung an die Hand und sagen Ihnen, worauf Sie unbedingt achten sollten, wenn Sie Ihre Immobilie richtig versichern möchten.

Wägen Sie die Risiken ab

Wie bei jeder Versicherung ist es wichtig zu prüfen, für welche Schäden eine Versicherung haftet. Insbesondere Elementarschäden sind hierbei ein wichtiges Thema. Dabei gilt es bestimmen, wie hoch das Risiko der einzelnen Naturgewalten ist. Das wird auch Ihre Versicherung tun, bevor sie Sie aufnimmt. Die Punkte, auf die Ihre Immobilie dabei geprüft werden, beziehen sich mitunter auf die genaue Lage des Gebäudes: Wie hoch ist die Gefahr für Ihre Immobilie durch Erdbeben, Lawinen, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche oder ähnliches? Die Nähe zum Fluss oder eine Hanglage zum Beispiel können sich dabei negativ für Sie auswirken.

Die Höhe des Versicherungsbeitrages hängt einerseits vom Wert der Immobilie ab, andererseits von der einzuschätzenden Gefährdung der Immobilie: Je größer das Risiko, desto höher der Beitragssatz für die Versicherung – sofern sie Sie aufnimmt. Immerhin bedeuteten zuletzt gerade die Elementarschäden an Immobilien enorme Verluste für die Versicherungen, gerade in Bayern und der Pfalz. Zudem sollen Mitte 2019 die staatlichen Soforthilfen bei Elementarereignissen in Bayern wegfallen. Daher muss Ihnen als Immobilieneigentümer klar sein, wenn Sie Ihre Immobilie richtig versichern wollen: Eine Wohngebäudeversicherung bleibt unverzichtbar, eine Elementarschädendeckung ist äußerst empfehlenswert. Gehen Sie lieber auf Nummer Sicher: Der Komplettverlust einer Immobilie und ihres Wertes ist kaum mit regelmäßig anfallenden Beiträgen aufzuwiegen.

Nicht nur die Bausubstanz versichern

Versicherungen legen sehr genau fest, für welche Schäden sie haften und für welche nicht. Bei den Versicherungen für das Wohngebäude und bei Elementarschäden ist dementsprechend die Gebäudesubstanz gemeint, nicht aber das, was sich darin befindet, wie Möbel und Wertgegenstände beispielsweise. Inventar, das einem Feuer oder Einbrechern zum Opfer fällt, muss anderweitig versichert werden. Hier greift in vielen Fällen die Hausratversicherung. Doch auch beim Hausrat sollten Sie prüfen, was genau abgedeckt ist, damit Sie Ihre Immobilie richtig versichern. Viele Versicherungsgesellschaften bieten dazu ein Grundpaket an, das in der Regel folgende Punkte abdeckt:

  • Einbruch
  • Vandalismus
  • Feuer
  • Überspannung
  • Wasserschaden.

Dieses Grundpaket kann bei vielen Versicherern durch weitere Module erweitert werden. Dabei gilt natürlich: Je mehr Module Sie buchen, die bei unterschiedlichen Schäden greifen, desto höher der Beitragssatz. Auch hier lohnt es sich, genauer hinzusehen und über den Tellerrand hinaus zu schauen. So ist beispielsweise der Verlust von Luxusgegenständen oder auch der Abtransport von Bauschutt oft nicht in der Police enthalten, selbst wenn der ursprüngliche Schaden an sich abgedeckt ist.

Immobilie richtig versichern? Haftpflicht nicht vergessen!

Als Immobilieneigentümer müssen Sie nicht nur um Ihre eigene Sicherheit bemüht sein. Denn wenn Sie Ihre Immobilie richtig versichern möchten, geht es auch darum, Dritte zu schützen. So unwahrscheinlich diese Situationen auch scheinen mögen, kann es doch immer passieren, dass beispielsweise Passanten

Einerseits ist es also wichtig, bei einem Schaden an Personen versichert zu sein, denn ärztliche Behandlungen und Schmerzensgeld erreichen sehr schnell hohe Summen. Andererseits geht es aber auch um die Umwelt. Eine Gewässerschutz-Haftpflichtversicherung greift zum Beispiel dann, wenn ein Öltank auf Ihrem Grund leckt und Öl ins Grundwasser gelangt.

Fragen Sie nach!

Bei Versicherungen lohnt es sich wie bei kaum einem anderen Thema, Fragen zu stellen und genau nachzufragen. Denn jede Situation ist anders und jedes Haus und jede Wohnung ist einzigartig. Wenn Sie Ihre Immobilie richtig versichern möchten, muss die Regel lauten: Stellen Sie Fragen! Genau dafür sind die Beratungsgespräche bei den Versicherungen da. Fragen Sie lieber zweimal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind, weil niemand alles wissen kann. Selbst vorgefertigte Verträge, die bereits viele Informationen enthalten, sollten daher genau geprüft und hinterfragt werden. Lassen Sie es also nicht auf den Ernstfall ankommen, wenn Sie Ihre Immobilie richtig versichern wollen.

Auch beim Immobilienverkauf ist es beispielsweise wichtig zu klären, ob und welche Versicherungen auf den Käufer übertragbar sind und in den Kaufvertrag gehören. Damit Sie sich sicher sein können, dass alles reibungslos funktioniert, empfehlen wir Ihnen kostenlos bis zu drei Immobilienprofis in Ihrer Region, die sich mit Ihrer Objektart bestens auskennen.

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(Coverbild: ArTo / fotolia.com)

 



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